INSEL TIPPS UNSERER GÄSTE

Hier finden Sie Erfahrungen unserer Gäste. Vielleicht auch Anregungen für Ihren Urlaub.

„Grundsätzlich war es ein toller Urlaub. Wir haben uns in eurem Haus und auf dem Grundstück sehr wohl gefühlt. Auch dass wir euer Auto nutzen konnten, war natürlich super. Wir liegen zwar auch gern mal am Strand, aber versuchen immer, so viel wie möglich von der Gegend zu erkunden. „Land und Leute kennen lernen“, wie man oft so schön sagt. Und mit den Tipps von Susanne und unter Zuhilfenahme des Reiseführers war das leicht machbar. Tatsächlich waren Susannes Tipps zu Land und vor allem den Leuten hilfreich, das muss man wirklich schon sagen. Die Hinweise zu den Umgangsformen, Hinweise zum Einkaufen, Geldautomaten, usw. haben uns sehr geholfen. 


Christoffel Nationalpark
Von Barber aus Richtung Westpunt liegt der Eingang zum Nationalpark an der rechten Straßenseite. Der Christoffelpark ist Curacaos größter Nationalpark. Dort kann man entweder den Aufstieg auf den 375 m hohen Sint Christoffelberg buchen oder zwischen zwei Autorouten durch den Park wählen. Es gibt die blaue Route, die zur Küste führt und die grüne Route, die in das Gebiet rund um den Sint Christoffel führt. Wir haben uns für die grüne Route entschieden. Sie führt als Einbahnstraße durch das Gelände und ist ca. 12 Kilometer lang. Es geht durch dichtes Buschwerk, ab und zu gibt es Aussichtspunkte. Die Strecke ist durchgehend asphaltiert, oft sehr steil. Aber machbar. Und empfehlenswert. Man sollte nur bedenken, dass der Nationalpark vollständig eingezäunt ist und um 15 Uhr abgeschlossen wird. Deshalb muss man, wenn man auf den Christoffelberg steigen will, vor 10 Uhr mit dem Aufstieg beginnen, damit man rechtzeitig wieder unten ist. Schafft man es nicht, muss man bis zum nächsten Morgen im Park warten. 


Shete Boka Nationalpark
Vom Christoffel Nationalpark weiter Richtung Westpunt, auf der rechten Seite gelegen. Diese Küstenregion fällt durch felsigen Aufbau, starken Wind und extreme Brandung auf. Vom Baden dort wird dringend abgeraten. Die Brandung und Strömung sind so stark, das würde kaum ohne schwerere Verletzungen abgehen. Shete Boka heißt „sieben Münder“ und bezieht sich auf die Felsbuchten. Diese Aussichtspunkte kann man zu Fuß als auch mit dem Auto erreichen. Am Boka Tabla kann man die Brandung in einer Grotte beobachten, was gleichzeitig eindrucksvoll wie auch ein bisschen unheimlich ist. Am Boka Pistol ist die Brandung am beeindruckendsten, weil dort die Küste am meisten ausgewaschen ist. Am Boka Brown soll man Meeresschildkröten sehen können. Als wir dort waren, haben wir leider keine gesehen.


Sea Aquarium
Wir können das Schwimmen mit den Delphinen im Sea Aquarium sehr empfehlen, das wir über Susanne gebucht haben. Der Preis ist „ansprechend“, deshalb hat es nur unsere Tochter Rika gemacht. Aber uns sind ganz großartige Fotos gelungen.
Dafür empfiehlt es sich tatsächlich, gleich morgens das erste Schwimmen um 08.30 Uhr zu buchen. Zu dieser Zeit sind kaum Leute dort und man hat als Angehöriger die gesamte Besucherterrasse für sich allein, so dass einem keiner ins Bild springt. Und Rika hatte großes Glück. Das Schwimmen ist so organisiert, dass maximal sechs Personen mit zwei Delphinen schwimmen. Dadurch, dass in Rikas Gruppe nur vier Personen waren und die anderen drei zusammengehörten, hatte sie einen Delphin ganz für sich allein. Das Schwimmen dauert eine gute halbe Stunde und wir haben unser Kind selten so strahlen gesehen.

Restaurants

Wir haben nicht viele Restaurants besucht. Aber De Visserij in Piscadera können wir wirklich empfehlen. Der Fisch und die gesamte Atmosphäre sind unschlagbar. Allerdings sollte man spätestens 17:30 Uhr da sein, sonst wird es zu voll. De Visserij ist leicht zu finden, man muss nur der Ausschilderung „Piscadera“ folgen, wenn man nach Willemstad fährt und dort ist es dann ausgeschildert. 

Ansonsten gilt der Rat von Susanne zu jedem Ausflug und zu jedem Trip: Immer ausreichend Wasser dabei haben ;-)!“

Uwe Bürger